Im Ortsbund Poppelsdorf, gegründet 1928, haben sich die Poppelsdorfer Vereine und Gruppierungen zusammengeschlossen um gemeinsam das Brauchtum zu pflegen und das "Dorfleben" zu fördern.

Vorsitzender: Peter Weingarten · Clemens-August-Straße 5 · 53115 Bonn-Poppelsdorf

Telefon: 02 28 - 63 54 24 · Telefax: 02 28 - 24 26 370

 

Terminplan der Veranstaltungen des Ortsbundes 2012  
   

Veranstaltung

Termin

Ort

Beginn

 

 

 

 

Maiansingen

Mo. 30.04.2012

Poppelsdorfer Platz

18.00 Uhr

Pfarr-Familienfest

Veranstalter: Pfarrgemeinde St. Sebastian, Ortsauschuss

So. 24.06.2012

Kirchgarten St. Sebastian und Schulhof Clemens-August-Schule

10.00 Uhr mit Familienmesse

Kirmes im Dorf

Fr. 06.07.-
So. 08.07.2012

Poppelsdorfer Platz

Eröffnung 06.07.
20.00 Uhr

Gemeindefest der Lutherkirche So., 02.09.2012 Lutherkirche, Kurfürstenstr. 20a-b 10.30 Uhr Gottesdienst 11.30 Uhr Fest

27. Straßenfest

Sa. 15.09.2012

Clemens-August-Straße und Poppelsdorfer Platz

11.00 – 23.00 Uhr

Ökumenisches Totengedenken

Do. 01.11.2012

Poppelsdorfer Friedhof

12.15 Uhr

 

Sankt Martinsabend

Mi. 07.11.2012

Zugweg wird noch bekannt gegeben

17.45 Uhr

Gedenken an der Menorah

Fr. 09.11.2012

An der ehemaligen Synagoge Jagdweg/Ecke Bennauerstraße

19.30 Uhr

Adventansingen

So. 02.12.2012

Poppelsdorfer Platz

17.00 Uhr

 

 


Der neue Ortsbund-Vorstand (v.l.: Vorsitzender Peter Weingarten, 2. Vorsitzender Frank Rink, die Beisitzer 
Thomas Gammel, Rüdiger Schütz, Roland Stoll und Schriftführerin Lenka Moravcova (Foto: Karl-Heinz Kron)

Es weingartet wieder in Poppelsdorf

Neuer Vorstand steht für Tradition und Innovation

Poppelsdorf (khk) Über 25 Jahre  war der Ortsbund Poppelsdorf untrennbar mit dem Namen Peter Weingarten verbunden. Von 1983 bis zu seinem Tod vor zwei Jahren stand Weingarten an der Spitze des Ortsbundes, rief das Straßenfest ins Leben, rettete die Kirmes vor dem Ruin und bewahrte die Traditionen des Ortes. Jetzt, zwei Jahres später, heißt der Vorsitzende wieder Peter Weingarten, setzt der Sohn die Arbeit des Vaters fort. Mit neuen Ideen, einem runderneuerten, verjüngten Vorstand und dem festen Willen die Traditionen auch weiterhin zu bewahren startet der Ortsbund in das Veranstaltungsjahr 2010. Im 1928 gegründeten Ortsbund Poppelsdorf haben sich die Poppelsdorfer Vereine und Gruppierungen zusammengeschlossen um gemeinsam das Brauchtum zu pflegen und das „Dorfleben“ zu fördern. Dem Ortsbund gehören Vereine, Institutionen, Schulen und Kindergärten an. Als gemeinnützige Gemeinschaft führt der Ortsbund ganzjährig Veranstaltungen durch, die das Leben im Stadtteil und die Bewahrung des Brauchtums dienen. Beim Maisansingen, der ersten öffentlichen Veranstaltung des Jahres stellte sich der neue Vorstand den Poppelsdorfern vor und erntete viel Applaus. Zweiter Vorsitzender ist  Frank Rink, Sophia Weißenfels wurde als Kassiererin wiedergewählt und Lenka Moravcova übernahm das Amt der Schriftführerin. Weiterhin wird der Ortsbund durch fünf Beisitzer unterstützt: Thomas Gammel, Rüdiger Schütz, Roland Stoll,

Manfred Rademacher und Dieter Roth. Nach dem gutem Gelingen des Maiansingens stehen nun größere Aufgaben für das neue Team an. Die Kirmes dümpelt mal wieder vor sich hin, im vergangen Jahr gab es nicht mal eine Imbissbude auf dem Festplatz. Das soll in diesem Jahr anders werden. Gut für die Kirmes ist sicherlich, dass sie nicht die Sommerferien fällt und auch wieder ein verkaufsoffener Sonntag am Kirmeswochenende geplant ist. Die Poppelsdorfer sind gespannt, ob der neue Vorstand trotz der kurzen Vorbereitungszeit in diesem Jahr schon neue Akzente zur Belebung der Kirmes setzen kann. Am 18. September steht dann bereits die nächste Großveranstaltung an: das Straßenfest in der Clemens-August-Straße. (Karl-Heinz Kron)

 

Chronik 80 Jahre Ortsbund Poppelsdorf
und 25 Jahre Straßenfest

 

 

Archiv:

Wo der Bürgermeister durch die Sitzung führt

Jahreshauptversammlung des Poppelsdorfer Ortsbundes

Poppelsdorf (khk-02.04.2006). Das hat es in der 78-jährigen Geschichte des Ortsbundes Poppelsdorf noch nicht gegeben: Ein Bürgermeister führte durch die Jahreshauptversammlung. Da der Vorsitzende des Ortsbundes, Peter Weingarten, leider erkrankt ist, hatte sich Bürgermeister Helmut Joisten bereit erklärt, die Versammlung zu leiten. Joisten zog im Auftrag des Vorstandes eine positive Resonanz des zurückliegenden Jahres. Positiv merkte er das Engagement der Geschäftsleute beim verkaufsoffenen Kirmessonntag und dem Straßenfest an. Auch sonst gab es nur Positives zu berichten. Für 2006 hat sich der Ortsbund wieder viel vorgenommen um Traditionen zu bewahren und Poppelsdorf lebens- und liebenswert zu erhalten. Am 30. April versammeln sich die Poppelsdorfer zum Maiansingen. Ab 18.00 Uhr wird der Wonnemonat von den Kindern der Clemens-August-Schule, den Kindergärten und dem Liederkranz musikalisch begrüßt. Die „Alten Säcke“ kümmern sich wieder um den Maibaum, in diesem Jahr erhalten sie tatkräftige Hilfe vom Poppelsdorfer Handballverein. Seit 260 Jahren wird in Poppelsdorf Kirmes gefeiert. Was einst Kurfürst Clemens August initiierte, ist heute Sache des Ortsbundes. Vom 7. bis 10. Juli bereichern Karussells und Buden den Poppelsdorfer Platz. Am 9. Juli laden die Geschäftsleute zum verkaufsoffenen Sonntag ein. Am 16. September wird für das Straßenfest wieder die Clemens-August-Straße gesperrt. Mit Verkehrsbehinderungen ist auch am 8. November zu rechnen, wenn Sankt Martin wieder durch die Straßen reitet. Ökumenisches Totengedenken an Allerheiligen und Adventansingen am 3. Dezember runden den Veranstaltungsplan ab. „Doch bis dahin läuft noch viel Wasser den Rhein herunter“, wie der Poppelsdorfer zu sagen pflegt. Zunächst einmal hofft der Ortsbund auf eine rege Beteiligung am Aktionstag „Bonn Piccobello“ am 8. April. Um 10.00 Uhr treffen sich Männer und Frauen, Kinder und Jugendliche auf dem Poppelsdorfer Platz zum Frühjahrsputz. Besen und Handschuhe bitte mitbringen, damit Poppelsdorf noch schöner wird!

 

Nach Prinz und Bonna kommen die Schlagzeuger
Poppelsdorfer Höhepunkte 2006 (khk-08.02.2006)
 

Für „ne echte Jeck“ beginnt das neue Jahr, womit das Alte aufgehört hat: mit dem Karneval. So auch für Peter Weingarten, der nicht nur jeck op Karneval, sondern auch jeck op Poppelsdorf ist, denn Weingarten ist einerseits Präsident der „Närrischen Germanen“, dem einzigen waschechten Poppelsdorfer Traditions-Karnevalsverein, andererseits Vorsitzender des Ortsbundes, dem Zusammenschluss der ortsansässigen Vereine und Gruppierungen. Beide Ämter verbinden kann Weingarten bei der ersten Veranstaltung im neuen Jahr, der Shopping-Tour von Prinz und Bonna am Freitag, 10. Februar ab 16.00 Uhr. Treffpunkt ist die Filiale der Sparkasse KölnBonn am Poppelsdorfer Platz. Dann hat Weingarten als Ortsbundvorsitzender Pause bis zum 26. März. Im Clemens-August-Saal stehen dann die Schlagzeuger der Musikschule der Bundesstadt Bonn auf der Bühne und laden von 10.00 bis 14.00 Uhr bereits zum vierten Mal zur Matinee ein. Der Präsident Weingarten muss jedoch im Karneval noch mehrfach ran. Mit Sohn Peter jun. und Enkel Tim geht’s bei den Karnevalssitzungen der Kolpingsfamilie Poppelsdorf am 17. und 18. Februar in die Bütt. Karten für diese Sitzungen, die ausschließlich mit eigenen Kräften und örtlichem Charme bestückt ist, gibt es für 10 Euro bei Heinz Struchhold, Tel.: 22 41 35. Eine Woche später, am 25. Februar zittert Weingarten an der Pfarrsaaltüre und bangt, dass alle Büttenredner und Musikanten rechtzeitig zu den „Germanen“ kommen und kein Loch im Programm entsteht. In den letzten Jahren hat er meist umsonst gezittert! Karten hierfür (für die Sitzung – nicht fürs Zittern!) gibt es – na wo wohl – bei Peter Weingarten, Tel.69 43 18. Am Aschermittwoch ist dann zunächst alles vorbei, bis das Kalenderblatt den 30. April anzeigt. Auf dem Poppelsdorfer Platz wird um 18.00 Uhr mit dem traditionellen Maiansingen der Wonnemonat begrüßt. Im Juli steht nicht nur die Fußball-WM auf dem Programm, die Poppelsdorfer Kirmes soll auch die eingefleischten Fans für ein paar Stunden von der Glotze weglocken. Den Antrag für den verkaufsoffenen Kirmessonntag hat Weingarten bereits bei der Stadt gestellt. Das Top-Event kommt am 16. September auf die Bonner zu: das 23. Straßenfest in der Clemens-August-Straße. Für den Oktober laufen derzeit Überlegungen im Haus des Ortsbundes ein zünftiges Oktoberfest mit den dem Ortsbund angeschlossenen Vereinen zu feiern. Sankt Martin reitet am 8. November wieder durch Poppelsdorfs Straßen. Und wenn das Adventansingen am 3. Dezember über die Bühne ist, hat der Ortsbundvorsitzende Weingarten Pause bis März, aber für den Präsidenten Weingarten hat die fünfte Jahreszeit schon begonnen, eben jeck op Poppelsdorf! Vielleicht geht in diesem Jahr ein lang gehegter Wunsch Weingartens in Erfüllung: “Ich würde mich freuen, wenn sich in Poppelsdorf ein Tambourchor gründen würde. Hier denke ich besonders auch an junge Nachwuchsmusiker, die so Heimat in einer Gruppe fänden und das Ortsleben bereichern könnten“. Echte Poppelsdorfer stonn zesamme, das wünscht sich Weingarten auch für den Aktionstag „Bonn Piccobello“ am 8. April, wenn auch in Poppelsdorf Frühjahrsputz gehalten wird. Also Besen und Schaufel geschultert und um 10.00 Uhr auf den Poppelsdorfer Platz kommen! Do simme dobei!

 

 

 

 

 

 

Weingarten mit lachendem und weinendem Auge

Viele Jubiläen in Poppelsdorf (khk - Februar 2005)

 

Viel Zeit bleibt dem Vorsitzenden des Ortsbundes Poppelsdorf, Peter Weingarten, nicht um sich von der Karnevalszeit zu erholen. Für Weingarten, der gleichzeitig auch Präsident der Närrischen Germanen ist, schließt sich die Arbeit im Ortsbund wieder nahtlos an. Im März steht die Jahreshauptversammlung, mit der die Aktivitäten des Ortsbundes, in dem sich die Poppelsdorfer Vereine vor 77 Jahren zusammengeschlossen haben, beginnen, an. Ein Blick zurück in das vergangene Jahr geschieht mit einem lachenden Auge hinsichtlich der gelungenen Veranstaltungen in 2004 und der leicht verbesserten Finanzsituation. „Von einer gefüllten Kasse kann aber keine Rede sein“, so Weingarten. „Wir sind auf die Einnahmen aus Standgeldern für Kirmes und Straßenfest dringend angewiesen um beispielsweise den Martinszug finanzieren zu können“. St. Martin wird in diesem Jahr am 9. November durch Poppelsdorf ziehen, aber bis dahin läuft noch viel Wasser den Rhein hinab. Das weinende Auge Weingartens blickt einerseits auf die noch nicht gezahlten Standgelder einiger Geschäftsleute, die seit dem letzten Straßenfest noch nicht beglichen wurden. Anderseits auf Zeitgenossen, deren Kinderstube sehr zu wünschen übrig lässt. Wurde doch das Haus des Ortsbundes bei zwei Vermietungen durch an Tapeten ausgedrückte Zigaretten und Fußabdrücke an den Wänden verschandelt. Konsequenz ist, dass künftig nur noch eine Vermietung an Mitglieder der Ortsvereine erfolgt, um einen Beitrag zu den Betriebskosten zu erwirtschaften. Doch zurück ins Jahr 2005. Bereits zum 4. Mal lädt die Musikschule der Bundesstadt Bonn, die in der Kirschallee beheimatet ist, am 13. März von 11.00 bis 14.00 Uhr zu einer Schlagzeug-Matinee in den Clemens-August-Saal ein. Mit dem Maiansingen und  Aufstellen des Maibaumes am 30. April um 18.00 Uhr auf dem Poppelsdorfer Platz beginnt die Open-Air-Saison. Für die Poppelsdorfer Kirmes, einst von Kurfürst Clemens-August ins Leben gerufen, liegen bereits einige Anmeldungen von Schaustellern vor. Vom 8.-11. Juli werden Fahrgeschäfte und Buden den Poppelsdorfer Platz säumen. Seit 20 Jahren ist der Ortsbund für die Kirmes verantwortlich.  Ob am Kirmessonntag wieder die Geschäfte öffnen dürfen, steht noch in den Sternen. Dass vor 25 Jahren die Neubebauung der Clemens-August-Straße abgeschlossen wurde, dürfte der Interessengemeinschaft der Poppelsdorfer Geschäftsleute, die sich in der Gründungsphase befindet, aber ein gutes Argument gegenüber der Stadt Bonn für die Genehmigung des verkaufsoffenen Sonntags liefern. Und noch ein Jubiläum feiert Poppelsdorf in diesem Jahr. Die Kolpingsfamilie feiert am 5. Juni ihr 75-jähriges Bestehen mit einer Festmesse um 10.30 Uhr an St. Sebastian und anschließendem Frühschoppen. Die Schützenbruderschaft erwartet am 8. Mai zum Bezirksschützenfest rund 1000 Grünröcke aus ganz Bonn. Nach der Festmesse um 12.30 Uhr werden die Schützen um 14.00 Uhr in einem Festzug durchs Dorf ziehen. Die beiden Kirchengemeinden feiern wieder ihre Pfarrfamilienfeste, die St. Sebastianer am 26. Juni, die Lutheraner am 4. September. Zum 22. Straßenfest in der Clemens-August-Straße am 17.September werden wieder einige zehntausend Besucher aus Bonn und Umgebung erwartet. Und noch ein Jubiläum gilt es gebührend zu feiern. Vor 250 Jahren wurde die Fayence-Manufaktur Wessels in Poppelsdorf gegründet. Der Förderverein Poppelsdorfer Geschichte plant am 19. Juni eine Festveranstaltung mit Präsentation von Ausstellungstücken und einem Vortrag von Dr. Helmut Vogt über die Geschichte der Firma Wessels im Gartensaal des Poppelsdorfer Schlosses. So wird auch in diesem Jahr in Poppelsdorf und seiner Flaniermeile wieder viel geboten. Weitere Informationen und alle Termine sind nachzulesen auf der Internet-Plattform www.poppelsdorf.de , der alle Vereine und einige Geschäftsleute angeschlossen sind.

 

Mit viel Engagement für Poppelsdorf

Jahreshauptversammlung des Ortsbundes (khk)

Seine Enttäuschung über die mangelnde Beteiligung der Poppelsdorfer Vereine an der Jahreshauptversammlung brachte der Vorsitzende des Ortsbundes, Peter Weingarten, ironisch zum Ausdruck: „Ich hoffe, dass alle Platz gefunden haben“. Nur wenige Vereinsvertreter hatten den Weg in den Clemens-August-Saal gefunden. Der sehr engagierte Vorsitzende und sein Team hätten eine weitaus größere Resonanz verdient, darüber waren sich die, die gekommen waren, einig. 

 


(v.l.n.r. Kassiererin Sophia Weißenfels, Vorsitzender Peter Weingarten und Beisitzer Johannes Langel) Foto: Karl-Heinz Kron

Zeugnisse des Engagements des Ortsbundvorstandes waren im vergangenen Jahr zahlreiche Veranstaltungen wie Maiansingen, Kirmes, Straßenfest, Martinszug, Ökumenisches Totengedenken und Adventansingen. Die Unterstützung der Jugend-Aktion „Rhein-Power“, der Pfarrfeste an St. Sebastian und der Luthergemeinde sowie die Teilnahme an Sitzungen der Bezirksvertretung und der Wirtschaftförderung waren weitere Akzente der Vorstandsarbeit.

Dank der ehrenamtlichen Helfer, die beim Straßenfest in der Clemens-August-Straße im Bierwagen des Ortsbundes Getränke verkauften, gestaltet sich die Kassenlage wieder etwas freundlicher, nachdem im Vorjahr gerade noch eine schwarze Null ausgewiesen werden konnte. Bei den anstehenden Neuwahlen wurde Peter Weingarten für weitere drei Jahre einstimmig zum Vorsitzenden gewählt. Seine Stellvertreterin Marliese Rothkamp wurde ebenso einstimmig bestätigt wie Kassiererin Sophia Weißenfels und die Beisitzer Renate Joisten, Siegfried Krug, Johannes Langel, Rolf Roggendorf und Dieter Roth. Neuer Schriftführer wurde Berthold Lange.

Auch in diesem Jahr sorgt der Ortsbund wieder für Leben in Poppelsdorf. Am 12. Juni wird in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Poppelsdorfer Geschichte und den Botanischen Gärten der Eingemeindung Poppelsdorfs nach Bonn vor hundert Jahren gedacht. Eine Ausstellung mit Exponaten der letzten 100 Jahre und ein Familientag mit vielen Attraktionen sind im Gartensaal des Poppelsdorfer Schlosses und im Kalthaus des Botanischen Gartens geplant. Vom 9. bis 12. Juli wird die geschichtsträchtige Poppelsdorfer Kirmes, einst von Kurfürst Clemens August ins Leben gerufen, wieder stattfinden. Das über die Grenzen Bonns bekannte Straßenfest in der Clemens-August-Straße soll am 18. September über die Bühne gehen.

Der Aktionstag „Bonn picobello“ am 15. Mai geht auch an Poppelsdorf nicht spurlos vorüber. So haben sich schon Freiwillige für die Müllbeseitigung und Reinigung der Spielplätze und des Mahnmales an der Alten Synagoge am Jagdweg gefunden. Auf Initiative des „Dorfsheriffs“, POK Hans-Gerd Birkholz, wird derzeit eine Ergänzung des Angebotes für Jugendliche auf dem Spielplatz Wielsgäßchen geprüft. So soll der Bolzplatz hergerichtet und durch Basketballkörbe ergänzt werden. Die Wieder-Aufstellung von Bänken in diesem Bereich wird ebenfalls diskutiert. 

Peter Weingarten machte darauf aufmerksam, dass der Clemens-August-Saal und das angeschlossene Restaurant wieder einen Pächter hat. Somit ist die Möglichkeit der Nutzung durch die Vereine und die private Anmietung der Räumlichkeiten wieder gegeben. Der neue Pächter Wilfried Rasqui bietet im Restaurant „Marcys“ deutsche Küche – auch für den kleinen Hunger zwischendurch.

(www.poppelsdorf.de-Karl-Heinz Kron-04.05.2004)

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Strengere Regeln beim Straßenfest
Versammlung des Ortsbundes am 19.05.2003

Zahlreiche Vertreter der Poppelsdorfer Vereine, jedoch nur 7 von 55 Poppelsdorfer Geschäftsleuten, waren der Einladung des Ortsbundes zur Besprechung der in diesem Jahr anstehenden Aktionen gefolgt. Im Clemens-August-Saal wurde über Kirmes, Straßenfest, die Weihnachtsbeleuchtung und die Feier zur Eingemeindung Poppelsdorf zur Stadt Bonn am 01.06.2004 debattiert.

Der Vorsitzende des Ortsbundes, Peter Weingarten, berichtete, dass eine Einigung mit dem Schausteller Kipp hinsichtlich der Kirmes und der ausstehenden Standgebühren für 2002 kurz vor dem Abschluss stehe. In diesem Jahr wird sich die Kirmes auf die vom Schloss aus gesehenen rechte Seite konzentrieren. Hierhin wird auch der Bierwagen der Schützen umziehen. Auf der linken Seite soll ein Antikmarkt stattfinden.

Beim Straßenfest am 20. September gilt es ein Jubiläum zu feiern, es ist das 20. Straßenfest in der Clemens-August-Straße. Trotz der leeren Kasse des Ortsbundes wird das Fest stattfinden. Aufgrund der schlechten Erfahrung mit einigen wenigen "schwarzen Schafen" werden jedoch die Teilnahmebedingungen gemäß einstimmigem Beschluss der Versammlung verschärft. So wird das Standgeld in voller Höhe im Voraus fällig. Nicht angemeldete Stände, die ohne Anmeldung und Zahlung des Standgeldes am Straßenfest durch die Hintertür versuchen teilzunehmen und somit die Solidargemeinschaft schädigen, werden in diesem und den nächsten Jahren mit ernsten Konsequenzen zu rechnen haben.

Die Weihnachtsbeleuchtung auf der Clemens-August-Straße ist nach heutigem Stand aufgrund des Defizites in der Ortsbundkasse nicht zu realisieren. Peter Weingarten hofft jedoch noch auf die Bereitschaft der Geschäftsleute für die Weihnachtsbeleuchtung, die schließlich der Attraktivität unseres Ortes zugute kommt, einige Euro locker zu machen.

Am 1. Juni 2004 jährt sich die Eingemeindung Poppelsdorf in die Stadt Bonn  zum 100. Mal. Dieses Jubiläum soll in geeigneter Weise gefeiert werden. Welche Form und welcher Rahmen hierfür geeignet ist wurde ausgiebig diskutiert. Etwa ein Dutzend Anwesend erklärten sich bereit die Anregungen des Abends aufzugreifen und in kleinerer Runde weitere Überlegungen anzustellen.

(www.poppelsdorf.de-Karl-Heinz Kron, 20.05.2003)

 

(Quelle: General-Anzeiger, Bonn, 08.05.2002, Benjamin O'Daniel - Mit freundlicher Genehmigung den General-Anzeiger Bonn. Wir danken für die freundliche Unterstützung - die redaktion www.poppelsdorf.de

 

Blumen für Kassiererin Renate Joisten

Jahresversammlung beim Ortsbund

Mit einem Blumenstrauß bedankte sich Ortsbundvorsitzender Peter Weingarten bei Renate Joisten für ihre zehnjährige ehrenamtliche Arbeit als Kassiererin des Ortsbundes. Kassenprüfer Roland Stoll bescheinigte Joisten eine einwandfreie Kassenführung. Die Verabschiedung und die Nachwahl einer Nachfolgerin stand auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung des Ortsbundes, die am 18. März im Haus des Ortsbundes in der Rehfuesstraße stattfand.

Neue Kassiererin ist Sophia Weißenfels, die in Abwesenheit einstimmig gewählt wurde und als Sparkassen-Angestellte für ihre Aufgabe geradezu prädestiniert ist. Zuvor hatte Weingarten die Veranstaltungen des vergangenen Jahres in seinem Rechenschaftsbericht Revue passieren lassen. Das beliebte Straßenfest war im vergangenen Jahr wegen der Anschläge auf New York und Washington im Einvernehmen mit den Geschäftsleuten kurzfristig abgesagt worden. Ein besonderer Dank galt dem Sankt Martin, Willi Baukhage, der beim Absteigen vom Pferd im Steigbügel hängen geblieben war und sich das Knie derart verletzte, dass er sich einer Operation unterziehen musste.

Breiten Raum nahm die Aussprache über die Veranstaltungen 2002 ein. Die Mitglieder diskutierten das Für und Wider des Maibaumaufstellens (30. April) mit Seilen und Stangen. Die Methode hat ihre Gefahren, insbesondere, wenn Eltern nicht auf ihre Kinder achten und Erwachsene nicht den Gefahrenbereich meiden. Andererseits würde das Aufstellen mit einem Hubwagen der Aktion ihren nostalgischen Reiz nehmen, befand die Versammlung - ohne eine verbindliche Entscheidung zu treffen, wie in diesem Jahr verfahren werden soll.

Weiteres Schwerpunktthema war die Vorbereitung der Kirmes vom 12. bis 15. Juli. Die lange kurfürstliche Tradition des Jahrmarktes soll in den Vordergrund gestellt werden und bei der Stadtverwaltung ein verkaufsoffener Sonntag beantragt werden. Preisskat, Wettnageln, Kinderspiele, rheinische Spezialitäten, Straßenmusikanten, Gaukler und ein Festgottesdienst auf dem Poppelsdorfer Platz sollen die Kirmes wieder zu einem echten Fest für die ganze Dorfgemeinschaft werden lassen.

 



Einweihung des "Hauses des Ortsbundes" durch Pastor Bernd Kemmerling, Foto: www.poppelsdorf.de

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Im Feuerwehrhaus wird jetzt nur noch der (Wissens-)Durst gelöscht

„Haus des Ortsbundes“ eingeweiht

Am 22. September hat sich für den Ortsbund Poppelsdorf ein jahrzehntelanger Traum erfüllt. Endlich haben Ortsbund und die ihm angeschlossenen Vereine im ehemaligen Feuerwehrhaus in der Rehfuesstraße eine Heimat gefunden und müssen nicht mehr in Kneipen oder Restaurants tagen und ihr Inventar in diversen Kellern, Schuppen und Garagen lagern. Fleißige Helfer des Ortsbundes haben in den letzten Wochen und Monaten viel Zeit und Kraft in die Renovierung der Räumlichkeiten und der Halle investiert. Die Volksbank Bonn Rhein-Sieg stiftete das komplette Mobiliar, Tische, Stühle und Schränke von hohem Wert. Karl-Heinz Kron übergab als Vertreter der Bank im Rahmen der Einweihungsfeier symbolisch einen Stuhl an den Vorsitzenden des  Ortsbundes, Peter Weingarten. Zuvor hatte Pastor Bernd Kemmerling alle Räume des Hauses gesegnet. Für die musikalische Umrahmung der Feier sorgte der Posaunenchor der Luthergemeinde. Im Anschluß feierte der Förderverein Poppelsdorfer Geschichte sein Weinfest, das erste Fest im neues Domizil.  


Karl-Heinz Kron (rechts) übergibt als Vertreter der Volksbank Bonn Rhein-Sieg
 symbolisch einen Stuhl an des Ortsbundsvorsitzenden Peter Weingarten
Foto: Rolf Roggendorf

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Die 1876 gegründete Poppelsdorfer Feuerwehr musste im vergangenen Jahr mangels Nachwuchs das Haus an der Rehfuesstraße aufgeben und wurde der Endenicher Wehr angegliedert. Seit 1966 hatte die Wehr in der Rehfuesstraße ihr Domizil: Fahrzeughalle, Versammlungsraum, Büro, Küche und sanitäre Anlagen.

 Den dem Ortsbund Poppelsdorf angeschlossenen Vereinen steht das „Haus des Ortsbundes“ nun für Veranstaltungen und Sitzungen zur Verfügung. Die ehemalige Wagenhalle dient als Lagerraum für die Utensilien, die für Mai- und Adventansingen, Kirmes, Straßenfest, usw. benötigt werden. Das Haus kann auch für kleine Feierlichkeiten genutzt werden ohne hierbei, und hierauf legt der Ortsbund gesteigerten Wert, die Nachbarschaft zu stören. Der Förderverein Poppelsdorfer Geschichte, der auch im neuen Haus tagen wird, schenkte dem Ortsbund zur Einweihung einen großen Kühlschrank.

 (Redaktion www.poppelsdorf.de, 23.09.2001)  

PRESSESTIMMEN:

(Quelle: Bonner Rundschau - Mit freundlicher Genehmigung von Klaus Müller-Wolff. Wir danken
 für die freundliche Unterstützung - die redaktion www.poppelsdorf.de

(Quelle: Schaufenster - Wir danken für die freundliche Unterstützung - die redaktion www.poppelsdorf.de

 

(Quelle: General-Anzeiger Bonn, Ragni-Serina Zlotos, 24.09.2001 - Wir danken dem Bonner General-Anzeiger
 für die freundliche Unterstützung - die redaktion www.poppelsdorf.de

 

Der Ortsbund ist Veranstalter:

     des Maiansingens auf dem Poppelsdorfer Schloß, das alljährlich am 30. April stattfindet

        und bei dem traditionell der Maibaum aufgestellt wird

-        der Poppelsdorfer Kirmes mit ihrer jahrhundertelangen Tradition, am zweiten Wochenende

         im Juli

-        des Straßenfestes in der Clemens-August-Straße findet seit 1983 jährlich am dritten

         Samstag im September statt

-        des Ökumenischen Totengedenkens an Allerheiligen auf dem Poppelsdorfer Friedhof

-        des Martinszuges durch die Straßen unseres Ortes

-        des Adventansingens am Abend des 1. Advent auf dem Poppelsdorfer Platz.

 

Die aktuellen Termine für 2001 finden Sie unter Termine in Poppelsdorf

 

Seit Februar 2001 steht dem Ortsbund Poppelsdorf und seinen angeschlossenen Vereinen das ehemalige Feuerwehrhaus an der Rehfuesstraße als Veranstaltungsort und Lager zur Verfügung. Damit wird das Feuerwehrhaus, dass durch die Auflösung der Poppelsdorfer Wehr verwaist war, wieder mit Leben erfüllt. Der Ortsbund freut sich über seines neues Domizil.

 

In der Jahreshauptversammlung am 26.03.2001 wählten 28 Delegierte der Poppelsdorfer Vereine und Gruppierungen den Vorstand des Ortsbundes für drei Jahre:

Vorsitzender:        Peter Weingarten, sen. (Wiederwahl)
stv. Vorsitzende: Marliese Rothkamp (Wiederwahl)
Schriftführer:  Klaus Müller-Wolf (Nachfolge von Rolf Roggendorf, der aus beruflichen Gründen nicht wieder kandidierte)
Kassiererin: Renate Joisten (Wiederwahl für ein Jahr, da sich sonst niemand bereit erklärt hat, dieses Amt zu übernehmen, der Vorstand wird sich bemühen, bis zum nächsten Jahr eine(n) Nachfolger(in) zu finden)
Beisitzer: Siegfried Krug
Johannes Langel, sen.
Edith Mettbach
Rolf Roggendorf

Dieter Roth
Wiederwahl
Wiederwahl
Wiederwahl
Neuwahl, Rolf Roggendorf tritt damit die Nachfolge seines im letzten Jahr verstorbenen Vaters Gerd Roggendorf an.
Wiederwahl

Zum Kassenprüfer wurde Roland Stoll gewählt, der zusammen mit Iris Siebertz im nächsten Jahr die Ortsbund-Kasse prüfen wird.

Die Redaktion www.poppelsdorf.de möchte an dieser Stelle dem "alten" und neuen Vorstand für sein großes Engagement in den letzten Jahren und die Bereitschaft weiterhin für "unser" Poppelsdorf ehrenamtlich aktiv zu sein herzlich danken.

Auch IHRE Hilfe wird bei allen Aktivitäten des Ortsbundes dringend benötigt !!! Wenn SIE helfen möchten, senden Sie uns bitte eine e-mail - wir werden den Kontakt herstellen. DANKE!

 

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"Er wollte den Menschen stets eine Freude machen"
(Quelle: General-Anzeiger Bonn, wvn, Ausgabe 16.03.2001- Wir danken dem Bonner General-Anzeiger für die freundliche Unterstützung - die redaktion www.poppelsdorf.de)

NACHRUF
Heinz Rech starb im Alter von 73 Jahren. Als Büttredner war er über Bonn hinaus bekannt

POPPELSDORF. Der bekannte Karnevalist Heinz Rech ist am Montag im Alter von 73 Jahren gestorben. Berühmt wurde Rech im Bonner und Kölner Karneval als "Prawda-Reporter". Als solcher nahm er sich stets die deutsche und internationale Politik vor. Die Idee dazu hatte er schon während seiner fünfjährigen Kriegsgefangenschaft in Russland. Aus dieser Zeit stammte auch die russische Uniform, die er bei seinen Auftritten stets trug. Er erhielt mehrere Auszeichnungen für seine Büttreden, darunter 1977 die "Sonderstufe in Gold vom Orden des Festkomitees Kölner Karneval". Ende der 70er Jahre war Rech auf dem Höhepunkt seiner karnevalistischen Karriere angelangt. Etwa zehn Jahre später wurde er von den Karnevalsvereinen im Köln-Bonner Raum als "Bester Karnevalist" ausgezeichnet. Danach jedoch zog er sich aus der Bütt zurück. Zum einen wurde er wegen eines umstrittenen Witzes kritisiert, zum anderen nutzte er die Öffnung Osteuropas als "willkommene Gelegenheit zum Absprung". In den folgenden Jahren ging er nur noch im privaten Kreis in die Bütt. Natürlich gab es aber auch noch ein Leben außerhalb des Karnevals. -18 Jahre lang arbeitete Rech im Ortsbund Poppelsdorf. in dieser Zeit initiierte und organisierte er unter anderem das Straßenfest in der Clemens-August-Straße. Peter Weingarten, Vorsitzender des Ortsbundes Poppelsdorf, sagt über Rech: Es war ihm immer wichtig, den Menschen Freude zu machen,"

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21.01.12 21:49